Kontakt

Kulturní zařízení města Ždírec n.D.
Brodská 120
582 63 Ždírec nad Doubravou

telefon: 569 694 620

Ždírec nad Doubravou

Tschechische Republik – Vysočina (die Böhmisch-mährische Höhe) – Oberlauf des Flusses Doubrava

Lage

Ždírec nad Doubravou liegt in einer Seehöhe von 555 m, an der Grenze des Naturschutzgebietes (CHKO) Železné hory und Žďárské vrchy, in eine Landschaft an der Grenze zwischen Böhmen und Mähren.

Durch die Stadt führen die frequentierten Strassen I/34, I/37 und II/345 und die Eisenbahn Nr. 238 Havlíčkův Brod – Pardubice.

Geschichte

Die Gemeinde wird zum erstenmal 1399 erwähnt. Die ersten Ansiedler kamen in dieses Gebiet an der Grenze Böhmens und Mährens bereits während der Kolonisation, um einen Handelspfad - sog. Liběcer Pfad zu erhalten. Dieser Pfad stellte einen Böhmen mit Mähren - Brno mit Čáslav und ferner mit Prag verbundenden Weg von Bedeutung dar. Über diese Besiedlung bestehen jedoch keine konkrete schriftliche Erwähnungen.

Diese Gemeinde war bis zum Ende des 2. Weltkriegs ein nur wenig bekannter Ort, wo ca. 800 Einwohner wohnten. Die Bevölkerung beschäftigte sich mit Landwirtschaft und Weberhandwerk. Am 09. Mai 1945 bombardierten die Gemeinde die Flugzeuge der Roten Armee und die meisten Gebäude wurden durch die Luftangriffe der Bombenflugzeuge entweder zerstört oder beschädigt. Wegen dieses Ereignisses hat etwa ein Viertel der Bövelkerung unmittelbar nach dem Krieg die Gemeinde verlassen.

Eine grosse Entwicklung trat im Zeitraum nach dem 2. Weltkrieg auf. 1945 lebten in der Gemeinde 600 Einwohner, 1965 dann 1 450 und 1990 schon 2 989 Einwohner. 1995 hat die Gemeinde Ždírec nad Doubravou aus den Händen des Präsidenten des Abgeordnetenhauses des Parlamentes der Tschechischen Republik Wappen und Fahne übernommen und im Jahre 2000, genau am 19. Januar, hat der Präsident des Abgeordnetenhauses des Parlamentes der Tschechischen Republik der Gemeinde einen Titel „Stadt“ erteilt.

Heute sind die Bestandteil der Stadt Ždírec nad Doubravou die Ortsteile Nové Ransko, Horní Studenec, Nový Studenec, Údavy, Kohoutov, Benátky und Stružinec und es lebt hier weniger als 3 000 Einwohner.

Touristik

Einige Ausflugsideen für Fusswanderungen und Radfahren:

  • Quellgebiete des Flusses Doubrava befinden sich oberhalb des Teiches Doubravník im Bergmassiv des Gebietes um Ransko (7 km) und in der Umgebung von Malé Dářko.
  • Ein gewundenes Tal des Flusses Doubravka, prächtige idyllische stille Winkel, schroffe Abhänge, Höhlen und Wasserfälle in Bílek (5 km).
  • Der höchste Berg der Bergen Železné hory Vestec (668 m ü.M.) mit einem weiten Ausblick auf die ganze Umgebung von Chotěboř (9 km).
  • St.-Wenzels-Kirche mit einem mit Schindeln gedeckten Holzglockenstuhl in Horní Studenec und das Schloss im Renaissancestil in Nový Studenec (3 km).
  • Nördlich und östlich von der Stadt ausgedehnte Waldbestände bieten in Entfernung bis 15 km zahlreiche Ausflugsziele wie z.B. der Teich Januš, Wasserbehälter Hamry mit dem ältesten geschütteten Damm Böhmens, der Berg Žákova hora (810 m ü.M.) mit Resten des Buchen- und Tannenurwaldes.
  • Eine stille und unverfälschte Naturmillieu in der Umgebung von Hügel Zalíbený, Rychtářka und Kamenný - das Gebiet eines Vorgebirgscharakters.
  • Waldkomplex von Ranský (früher Panský) Babylon erschliesst das Paradies für die Besucher, die Pilze sammeln. Malerische stille Winkel des südlichen Abhangs von Babylon verstecken kleine Seen in Borová - ein Komplex von überschwemmten Vertiefungen der lange her verlassenen Erzgruben.
  • Der Erholung dienen die Wasserflächen, vor allem die Teiche Řeka (4 km) oder Velké Dářko (9 km) mit äusserst guten Bedingungen für die verschiedensten Wassersportarten.
  • Freilichtmuseum - Veselý Kopec und Weihnachtskrippe in Hlinsko (10 km) bekannt als Ausflugsorte.
  • Den Wallfahrtsort auf dem Berg Zelená hora bei Ždár nad Sázavou erklärte die UNESCO zum Weltkulturerbe (22 km).
  • Karel Havlíček Borovský-Museum in Havlíčkova Borová (12 km).
  • Empfehlenswert ist die durch die Stadt durchgehende 52 km lange für Velotouren ideale Velotrasse 5127 von Radostín nach Golčův Jeníkov längs des Oberlaufes des Flusses Doubrava. In Radostín schliesst sie an die Velotrasse 16 – Böhmisch-mährische Trasse und an weitere Velotrassen einer Ortsbedeutung an.
  • Alle touristische Haupttrassen und -wege sind gut markiert.

Gewerbegebiet

Die Gemeinde Ždírec nad Doubravou stellt ein Zentrum der Holzindustrie der Tschechischen Republik dar und ist bekannt für ihr Gewerbegebiet. Seit 1997 wurden hier Standorte von 12 Unternehmen im Bereich Holzindustrie, Bauwesen, Lebensmitteltechnologien, Maschinenbau und Plastverarbeitung aufgebaut, wo Hunderte von Leuten beschäftigt sind. Dieses Industrieort wird allmählich erweitert und steht weiteren Investoren aus dem In- und Ausland zur Verfügung.

Einkaufsmöglichkeiten, Dienstleistungsbetriebe, Gesundheitspflege

Die Gemeinde Ždírec nad Doubravou gewährt ihren Bürgern und Besuchern gute gesellschaftliche Einrichtungen und das Netz des öffentlichen Verkehrs mit guten Verbindungen in viele Richtungen. Hier gibt es zahlreiche Einkaufsmöglicheiten und Dienstleistungsbetriebe, Verpflegungs- und Unterkunftsmöglichkeiten.

Geschäft, Dienste, Gesundheitswesen

In der Stadt sind Grundschule, Kindergarten, Kinderarzt, praktischer Arzt, Zahnarzt, Verkaufsstelle, Post, Sparkasse, Bankomat, Schöpfwerk, Restaurant, Unterkunftmöglichkeit, Kino, Bibliothek, Infocenter, Bushaltestelle, Bahnhof)

Wappen und Fahne

Wappen und Fahne wurde der Gemeinde Ždírec nad Doubravou aufgrund des Beschlusses des Präsidenten des Abgeordnetenhauses der Tschechischen Republik am 19. Januar 1995 erteilt.

Wappen
Blasonierung
Ein durch das gewendete Silbergabelkreuz geteilter grüner Wappenschild mit schwarzem Sockel, von dem eine goldene Flamme hervorragt.

Idee
Gabelkreuz - wichtige Kreuzung
schwarzer Sockel - Erzbearbeitung, Holzkohlenfabrikation
Flamme - Feuer

Fahne
Blasonierung
Ein grünes Blatt mit weisser Gabel, wobei ihre zwei Rahmen von dem oberen und unteren Rand ausgehen. Die Breite des Gabelrahmens beträgt 1/5 der Blattbreite. Der grüne Keil der Fahnenstange zwischen den Gabelrahmen reicht bis an 1/3 der Blattlänge. Verhältnis der Blattbreite zu seiner Länge ist 2:3.

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